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Neues Storck Adrenalin LT im All-Mountain-Fullys Test
Storcks neues Adrenalin ist gleich in zweierlei Hinsicht ein Novum. Erstens: In dieser Preisklasse gab`s noch nie ein Storck-Bike. Mit härterer Kalkulation konnte Storck die Preise senken und will das mit höheren Stückzahlen kompensieren. Zweitens: Das Adrenalin hat in der Long-Travel-Verson jetzt All-Mountain-taugliche 128mm Federweg. Dabei hat man in Bad Camberg den Hub nicht einfach mit Gewalt aufgebläht, sondern die komplette Kinematik neu berechnet. Eine gute Massnahme, denn das Adrenalin fährt sich trotz softer Abstimmung angenehm antriebsneutral und wippfrei. Das Adrenalin spricht sehr früh an und besitzt einen grossen Arbeitsbereich. In Sachen Geometrie ist Storcks neuster Wurf auf der sportlichen, fast Rennmässigen Seite. Zumindest vom Rahmen her. Leider war an unsrem Test-Bike eine viel zu lange und hohe Lenker-/Vorbaueinheit von Syntace montiert. Das hohe Cockpit liess bergab kaum Druck aufs Vorderrad zu und minderte das Klettervermögen. Als unpassend empfanden wir weiterhin Shimanos Dual-Control-Schaltung, die gegenüber der Konkurrenz von Sram und den Rapidfire-Hebel aus dem eigenen Haus stark abfiel, sowie die unhandlichen Griffe.
Fazit:
Das günstigste Storck-Fully, das es je gab, kann seine Race-Gene nicht verleugnen. Eine noch bessere Figur würde es machen, wenn das Cockpit niedriger wäre.
Bike Urteil Sehr Gut
Bike Juli 06
Storck eienes der weltbesten MTB
Eilanfrage
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22.06.2006
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