Storck Adrenalin Carbon im Test im Kategorie „Marathon-Bike“
Steifigkeit ist Trumpf
Storck beweist mit dem „Adrenalin Carbon“, dass der Werkstoff Kohlefaser bei gekonnten Verarbeitung tatsächlich knüppelharte Endprodukte bieten kann. Rahmen , Hinterbau und auch die Wippe zur Dämpferanlenkung bestehen aus den schwarzen Fasern und zauberten auf unseren Gardasee-Testrunde allen Testern ein freudiges Staunen ins Gesicht: „Mann ist das Steif!“ Der Prüfstand bestätigte diese subjektiven Eindrücke, das Storck lieferte einen sensationellen Steifigkeitswert (Klassenbester!!). Dies kommt besonders schweren Fahrer zugute. Die Kraftübertragung wurde von allen Testern als optimal bewertet, das Fahrwerk arbeitet sehr lebendig und sensibel. Der kurze Radstand und die extrem steilen Winkel sorgen für ein reaktionsschnelles Handling, aber auch für eine gewisse Nervosität bei hohem Tempo. Zum Glück besitzen Schwalbes „Racing Ralph“-Reifen in der breiten Version einige Reserven. Die Ausstattung befriedigt nicht alle Wünsche. Shimanos „Dualcontrol“ stört durch seine wackeligen Armaturen. Die verstellbaren Syntace Lenker-Vorbau-Kombinatiion und die harten Griffe stehen dem Bike nicht besonders gut. Problematisch: Sollte mal das Schaltauge abreissen, zieht das gleich den Austausch der Kettenstrebe nach sich.
Fazit: Storck holt aus Carbon wirklich alles raus. Den nötigen Komfort liefert wirkungsvoll das Fahrwerk.
Ps. Storck MTB sind immer Custem-Bau, das heisst man stellt die Komponenten und Rahmen nach den Vorstellungen des Kunden zusammen
Quelle Bike