Allround Test Giant Maestro Trance1 der blaue Blitz
Mit dem Trance führt Giant die VPP-Technik (Virtual Pivot Point) selbstbewusst in den deutschsprachigen Markt ein. Das knall blaue Trance fällt zuerst durch seine ausgewogene, sportlich ausgerichtet Sitzposition, aber auch durch die ausser gewöhnliche Käfigstruktur am Trettlager auf. Hier versteckt dich der Fox FloatRP3 Dämpfer und der Maestro Parallelogramm-Hinterbau. Mit der Virtual-Pivot-Point-Technik will Giant jegliche Antribseinflüssse auf Federung und Antrieb unterbinden. Das bestätigt auch der Praxistest: Wir konnten weder ein spürbaren Pedalrückschlag noch ein Wippen feststellen. Dadurch hängt das Giant besonders bergauf seine Konkurrenz ab. Die gute Traktion des Fahrwerks in Verbindung mit den griffigen Reifen macht es möglich. Dass die Karkasse der Hutchinson-Pneus dabei mit 2.1 Zoll recht schmal baut, stört hier nicht. im Singeltrail und Downhill überzeugt das Bike mit agilem Handling und guter Kontrollierbarkeit. Nur die schwachen Bremsen können mit der flotten Gangart nicht mithalten. Kritik kann man lediglich an der optisch verunglückten Plastikscheibe hinter dem Ritzelpaket üben. Die Rapidfire/Inverse-Schaltwerk-Kompination ist gewöhnigsbedürftig.
Das Trance überzeugt mit einer sehr ausgewogenen Sitzposition und einem schlüssigem Gesamtkonzept. So sind auch Einsätze neben Marathon und Tour möglich.
Allround Wertung 9Punkte von 10möglichen
Qelle Bike Magazin August 05
Gelungener Einstand:
Das VPP-System kommt ohne spürbare Antriebseinflüsse aus.