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Stock Adrenalin Carbon, Kick mit dem Steifsten Fahrwerk Test von Bike Magazin
Das „Adrenalin“ hat in seiner Form schon einige Jahre auf dem Buckel. Bereits 1995 brachte Markus Storck das Design auf den Markt – damals liess er die Kinematik-Spezialisten Dr. Eric Gross (TU Hamburg-Harburg) Berechnungen. Geändert wurde am Design – abgesehen von ein paar Millimeter Federweg – nichts. Braucht es auch nicht, denn das Fahrwerk fährt in punkto Antriebsneutralität immer noch ganz vorne mit. Der straffe Hinterbau mit 100 Millimetern Federweg passt für ein Bike dieser Klasse perfekt. Die variable FOX-„Talas“-Gabel mit bis 122 Millimeter ist ein gutes Pendant für die Front. Dass der neue Karbon-Hauptrahmen in Sachen Steifigkeit mit an der vorderster Stelle steht, ist Storcks Erfahrung mit dem Material und der Produktion Fernost zuzuschreiben.
Diese enorme Steifigkeit spürt man schon auf den ersten Metern mit „Adrenalin“. Bergauf geht es einfach nur vorwärts. Nicht zuletzt auch wegen der sportlich gestreckten Sitzposition und dem gutem Hinterbau. Rahmenverwindung ist hier ein Fremdwort. Kritikpunkt: Die Gabel wippt im Wiegetritt fleissig mit (alle Storck Velos sind Custem-Bauweisse aufgebaut, damit kann man auch eine Rock Shox Reba einbauen lassen). Bergab dagegen kann die „Talas“ überzeugen – da liefert sie die nötigen Reserven, um es richtig krachen zu lassen. Noch rasanter ginge es allerdings mit etwas breiteren Reifen und einem etwas breiteren Lenker. Wirklich nervig: der fehlende Sattelspanner.
Fazit: Das Storck ist mit seinem steifen Chassis und der sportlichen Geometrie die geborene Marathonwaffe.
Quelle: Bike Magazin Mai 05
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13.04.2005
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