Nach den beiden Podestplätezn in den Jahren zuvor, kann das Biketeam FoxZweiradtechnik.ch - Maxim auch dieses Jahr wieder überzeugen. Christoph Göhring, Andreas Schneider, Simon Zogg und Willi Laich belegen nach harten 558 Kilometer den tollen 3.Rang.
Das Rennen wurde gewonnen vom Elite-Biketeam Hittnau.
Erlebnisbericht von Siomon Zogg
24 Stunden Kampf, Spass, Regen, Sonne�
Am Samstag, den 14. August, stand einmal mehr das 24h-Rennen in Eschlikon auf dem Programm. Zum dritten Mal hiess es für das Team Fox-Zweiradtechnik-Maxim einen Tag und eine Nacht lang in die Pedalen zu treten. Mit Christoph Göhring, Willi Laich, Andi Schneider und Simon Zogg war dieses Jahr wieder die Originalbesetzung am Start und es galt die Erfolge der letzten beiden Jahre zu wiederholen (3. und 2. Platz). Um dies zu erreichen, unterstützten uns Raphael Schwitter und Hansi Zogg während 24 Stunden als Helfer.
Mit einer bestimmten Ungewissheit, da kein Fahrer dieses Jahr an Rennen teilgenommen hatte, ging es um 14 Uhr an den Start. Simon Zogg versuchte sich als Startfahrer und konnte sich sofort in der Spitze einreihen. So übergab er als vierter an Christoph Göhring, der mit einer super Rundenzeit auf den dritten Rang vorstiess. Nach einigen weiteren Runden konnten wir uns auf der dritten Position behaupten, hatten aber alle mit den Nachwehen der schnellen Startrunden zu kämpfen, da wir nicht an diesen hohen Rhythmus gewohnt waren. Aus diesem Grund waren wir froh, dass wir in unserem Zelt von einer Vielzahl von Helfern, Helferinnen und Besuchern umsorgt waren.
Schon bald galt es die Lichter zu montieren. Wegen des schlechten Wetters am Samstag brach die Dämmerung ziemlich früh über Eschlikon ein. Im Dunkeln konnten wir schnell auf das zweitplatzierte Team aufschliessen und es zeichnete sich ein erbitterter Kampf um den zweiten Rang ab. Doch dieser wurde jäh beendet als Simon Zogg in der Mitte der neun Kilometer langen Runde einen riesigen Nagel erwischte und der Luftdruck des Hinterrades sich dadurch innert Kürze verabschiedete. Der Versuch, den Schaden zu reparieren, misslang, weil die Luft der Patrone ihr Ziel nicht erreichte und sich im Dunkeln irgendwie davonmachte. Knapp fünf Kilometer musste Simi mit einem Plattfuss ins Ziel fahren, der zweite Platz war dahin. Dank schnellen Rundenzeiten von Christoph, Willi und Andi konnten wir uns auf dem dritten Rang behaupten. Mit der Morgendämmerung wich der Regen allmählich der immer stärker werdenden Sonne und die Helfer hatten merklich weniger zu tun, da es nicht mehr nötig war, die Bikes jede Runde abzuspritzen.
Als wir erfuhren, dass unser Vorsprung auf das viertplatzierte Team bedrohlich zu schrumpfen begann, mussten wir noch einmal alles geben. Dank letztem Einsatz konnte der Abstand wieder ausgebaut werden und wir schickten Willi um 13.40 Uhr als dritter auf die letzte Runde.
Nach 24 Stunden Kampf konnten wir als Drittplatzierte auf ein geglücktes und beinahe sturzfreies (nur unsere beiden Sturzpiloten Andi und Willi konnten es nicht lassen�) Rennen zurückblicken. An der Siegerehrung erhielten wir den obligaten Appenzellerkäse und wunderschöne Blumen, die erst auf den zweiten Blick als solche erkannt werden konnten, da sie vielmehr die Gestalt einer Brechstange innehatten.
Dieser Erfolg war nur dank all unseren Helfern und Sponsoren möglich, die uns grossartig unterstützten. Vielen Dank an Hansi und Raphi, für die pausenlose Unterstützung, an die Familie Laich, für die super Spaghettis, an Bettina und Andrea, für die Kuchen und Massagen, und an alle die uns besuchten und uns während 24 Stunden motiviert haben. Ein grosses Dankeschön auch an Fox-Zweiradtechnik und an Maxim (Sporternährung) für die materielle Hilfe.
Das 24-Stunden-Rennen war wiederum ein einzigartiges Erlebnis, ob es jedoch 2005 (es wäre die 24-Stunden-WM) eine Wiederholung gibt, steht noch in den Sternen geschrieben.
Bericht 2003
Bericht 2002